„Was, Du machst Dein PJ in Allgemeinmedizin?
Und das noch in einer Landpraxis?“

Gegen den medialen Strom zu schwimmen, ist auch als Student nicht leicht. Und doch laden wir Sie ein, sich auf ein solches Tertial einzulassen.

Seit der Novellierung der Appropationsordnung für Ärzte (ÄAppO) 2002 können Studierende auch das Fach Allgemeinmedizin als Tertial wählen. Wir an der TUM bieten interessierten Studenten ausgewählte PJ-Praxen an, wo sie mit erfahrenen Hausärzten den Praxisalltag hautnah miterleben können. Diese Praxen befinden sich nicht nur im Raum München, sondern gleichermaßen auch in den übrigen Teilen Bayerns.

Im täglichen Kontakt mit den Patienten ihres PJ-Arztes lernen die Studierenden das gesamte Spektrum der Allgemeinmedizin kennen. Der Umgang mit einem unausgelesenen Krankengut, die Verantwortung für ein abwartendes Offenhalten oder das Abwägen eines abwendbar gefährlichen Verlaufs sind Herausforderungen, die den grundsätzlichen Unterschied zu den klinischen Fächern darstellen, die Allgemeinmedizin aber durchaus attraktiv machen. Die üblichen Anfangsschwierigkeiten lassen sich durch den engen partnerschaftlichen Kontakt zum PJ-Arzt leicht meistern.

Die Lernsituation 1:1 (zwischen Student und PJ-Arzt) sowie die tägliche Patientenvorstellung sind ein ideales Training für das Staatsexamen, und das nicht nur für das Fach Allgemeinmedizin.

Wir werden zwar nicht aus jedem unserer PJ-Studenten einen späteren Hausarzt machen, die Chance, die Hausarztmedizin hautnah zu erleben und sich selbst ein Bild über die Notwendigkeit dieser Versorgungsform zu machen, ist einmalig.

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